Muzeum Izba Polska

Sank Franciscus Kirche in Nakskov

Im Jahre 1915 bekam Nakskov die erste katolische Kirche. Es war eine Holzkirche, die auf dem jetzigen Grundstück des Gesundheitscenters in Hoskiærsvej lag. Sie war aber nur vorübergehend, und am 7. November 1921 wurde die jetzige Kirche in Bredgade 47 eingeweiht.

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Mit den polnischen Zuckerrübenarbeitern, die um 1900 in grosser Zahl nach Lolland-Falster kamen, folgte ein Bedarf für katholische Gottesdienste. Schon vor 1911 wurde von Zeit zu Zeit Gottesdienste auf Westlolland in privaten Heimen oder in den Polakkasernen gehalten. Um 1911 übernahmen vier holländische Franziskaner Konventuale die kirchliche Arbeit auf Lolland-Falster. Mit Hilfe von der Zuckerfabrik in Nakskov wurde es möglich, monatliche Gottesdienste in der Zuckerfabrik zu halten. Im Februar 1913 kaufte die Franciscus Stiftung ein Grundstück von Den Dänischen Zuckerfabriken, und Architekt Ewaldsen zeichnete eine Holzkirche, die zur schon am 4. Mai 1913 zur Einweihung fertig stand.

Am 3. März 1917 kaufte die Sankt Franciscus Stiftung eine Villa in Bredgade und richtete sie als Pfarrerwohnung ein. Am 30. Oktober 1919 wurde Nakskov eine selbständige Gemeinde für die katholischen Gemeinden in Nakskov, Ravnsborg, Højreby und Rudbjerg Gemeinden.

Der Grundstein für die Franciscus Kirche, gezeichnet von Architekt H. C. Glahn, wurde am 22. April 1921 gelegt, und die Einweihung fand am 6. November im selben Jahr statt. Dank der Zuckerfabrik in Nakskov, die die Ziegelsteine von einem alten niedergerissenen Bauernhof schenkte und dem Einsatz der Polen, die Steine zu reinigen, konnten die Kosten für das Bauen der Kirche unten gehalten werden.

Karen Juncker malte im Jahre 1924 die Bilder für die Kreuzwegstationen. Im Jahre 1927 wurde eine Statue des heiligen Frans von Assisis in der Nische über den Haupteingang der Kirche angebracht. Sie war vom Bildhauer Aksel Theilmann ausgeführt. Die Kirche bekam ihre erste Orgel im Jahre 1923. Sie war ein Geschenk von der Gemeinde in Fredericia. Im Jahre 1933 wurde ein Besprechungsraum für die Kirche gebaut.

Anlässlich des 700-Jahres für den Tod von Frans von Assisi im Jahre 1926 wurde die Sankt Franciscus Kirche mit Kalkgemälden von Birgitte West geschmückt.

In der Kirche gibt es ein Altar für Maximilian Kolbe (1894-1941). Er ist der polnische Franziskaner, der in dem Konzentrationslager Ausschwitz für einen Mithäftling in den Tod ging, der Frau und Kinder hatte. Er wurde als Heiliger im Jahre 1982 gekürt, und sein Heiligentag ist der 14. August. Sein Altar muss auch daran erinnern, dass es die Polen waren, die die Gemeinde gründeten. Im Jahre 1981 wurde ein neues Gemeindehaus neben der Kirche eingeweiht. Es ist von Architekt Mogens Bech, Nakskov gezeichnet und hat den Namen Maksimillian Koleb-Haus bekommen.

Im September 2016 hat Bischof Czeslaw Kozon den Entschluss getroffen, dass die Sankt Franciscus Kirche geschlossen werden muss.

AUSSTELLUNG

KONTAKT

Museum Polakkasernen

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Offen zu Ostern (Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag, Ostermontag), vom 1. Juli bis 31. August und in Woche 42
Täglich von 14:00 bis 16:00 Uhr ausser montags.
Kartenpreis: 50 dkr
Für Gruppen von mindestens 10 Personen können Sie das Museum zu einem anderen im voraus vereinbarten Zeitpunkt besuchen – wenden Sie sich bitte an Marek Kocuba, tel. 0045-25 77 92 01, wochentags von 18:00 bis 20:00 Uhr.

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